In Karnuta legt ihr nach und nach Karten vor euch aus und erschafft daraus eure eigene „Mixtur“. Der Wert der einzelnen Karten hängt von den Zutaten ab – und vor allem davon, wie gut sie mit den anderen Karten in eurem Tableau zusammenspielen. Entscheidend sind das richtige Timing, die Auswahl der Karten aus der Auslage und ein effizientes Runenmanagement.
In jedem Zug führt ihr 2 Aktionen (gleich oder unterschiedlich) aus vier Möglichkeiten aus: Karte ziehen, Karte ausspielen, Rune nehmen oder Rune drehen. Die Karten wählt ihr aus 8 offen ausliegenden auf dem Tisch und nehmt sie zunächst auf die Hand. Um eine Karte auszuspielen, bezahlt ihr ihre Kosten mit Runen auf eurem Spielertableau – manchmal wird eine Rune abgelegt, manchmal nur umgedreht.
Runen sind beidseitig: auf der einen Seite Sonne, auf der anderen Mond. Diese Symbole stehen für Tages- und Nachtkarten, daher entscheidet ihr beim Nehmen und Drehen von Runen immer für einen Typ – und beeinflusst so euren Spielplan erheblich. Die Partie endet, sobald ein Spieler seine 11. Karte ausspielt; anschließend folgt die Wertung. Ein Teil der Karten hat feste Punktwerte, viele punkten jedoch für andere Zutaten oder Sets davon – gewinnen wird also, wer die ausgefeiltesten Kombinationen baut.
Spielinhalt: 72 Karten, 22 Runen, 25 Marker, 4 Spielertableaus, 4 Markierungen, Punkteblock, Spielregeln.