Auch wenn das nasskalte Wetter eher dazu einlädt, zuhause unter der Decke zu bleiben, gibt es doch eine typische Aktivität – Drachen steigen lassen. Ein großer Flugdrachen, mit Aufwickelrolle, für Kinder oder für Erwachsene? Es gibt viele Möglichkeiten, und wir geben Ihnen einen Überblick.
Klassischer Einleiner-Drachen
Einleiner-Drachen kennen Sie aus der Kindheit. Die Steuerung und damit das Flugprinzip ist immer gleich. Sie steuern den Drachen mit einer einzelnen Leine, was die Manövrierbarkeit begrenzt. Die größten Unterschiede in dieser Kategorie liegen in Konstruktion, Materialien und Design. Ein hochwertiger Flugdrachen kann mit oder ohne Schwanz sein; der Schwanz ist ein Gestaltungselement und unterstützt die Stabilität bei Wind. Drachen gibt es auch als 3D-Modelle – von klassischen bis hin zu ausgefallenen Formen wie Schmetterling, Papagei oder sogar Flugzeug.
Akrobatikdrache – Zweileiner
Wie der Name schon sagt, eignet sich der Zweileiner für präzisere Steuerung, Drehungen und weitere Tricks. Deshalb ist er für ältere Kinder und Erwachsene geeignet. Die Form des Drachens erinnert an einen Delta-Flügel. Die Konstruktion ist stabiler und verstärkt. Gesteuert wird über zwei Leinen, die an den Flügeln jeweils symmetrisch befestigt sind. So lassen sich verschiedene Tricks und Loopings fliegen. All diese Eigenschaften spiegeln sich im Preis wider, der im Vergleich zu Einleinern höher ist.
Weitere Drachenarten:
- Zweileiner – Parafoil-Drachen
- Eigenbau – Anleitungen finden sich zahlreich im Internet
Wir empfehlen, den Drachen auf ausreichend weiten Flächen steigen zu lassen, abseits von Fußwegen, Radwegen und Straßen. Achten Sie auf unebenes Gelände, Hochspannungsleitungen, Bäume sowie Gebüsch und hohes Gras.
Jetzt nur noch auf den Wind warten – und ab nach draußen.